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Zu wissen Allah
  
  

   

In den beiden Sammlungen authentischer Hadîthe von Al-Buchârî und Muslim wird von Ibn Abbâs  möge Allah mit ihnen zufrieden sein berichtet, dass er sagte: "Der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  war der Großzügigste unter allen Menschen, und den Höhepunkt seiner Großzügigkeit erreichte er im Ramadân, wenn er mit dem Engel Gabriel zusammentraf. Wahrhaftig, der Gesandte Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  war mit dem Hergeben von guten Dingen schneller als der unhaltbare Wind!" Und bei Ahmad steht zusätzlich: "Er gibt alles, wonach er gefragt wird." Von Ahmad überliefert und von Schu‘aib Al-Arna‘ût als akzeptabel bezeichnet.

Az-Zain ibn Al-Munîr erklärte den Vergleich zwischen der Großzügigkeit des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken und der des unhaltbaren Windes folgendermaßen: Der gemeinte Wind hier ist der Wind der Barmherzigkeit, den Allâh der Erhabene entsendet, um der ganzen Erde, sei sie urbar oder nicht urbar, Regen zu schenken. Das heißt also, dass die Güte und der Nutzen (vom Propheten) alle Leute umfassen, seien diese arm und bedürftig oder reich und wohlhabend. (Fath Al-Bârî).

Einige Gelehrte sagten dazu auch: "Seine Großzügigkeit wurde der der anderen Menschen vorgezogen, seine Großzügigkeit im Ramadân wurde seiner Großzügigkeit in den anderen Monaten vorgezogen. Seine Großzügigkeit in den Nächten des Ramadân wurde dann der Vorzug gegeben und in der Zeit, in der er mit Gabriel zusammentraf, wurde seine Großzügigkeit immer besser, und so wird er  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  im Ausmaß und in der Geschwindigkeit seiner Großzügigkeit mit dem unhaltbaren Wind verglichen. Ibn Al-Mâlik sagte erklärend: „Dies ist so, weil je besser und ehrenvoller die Zeit ist, desto besser die Großzügigkeit darin wird.“ Aus dem Werk Mirkâtu Al-Mafâtîh: Scharhu Mischkâti Al-Masâbîh.

Ibn Umar  möge Allah mit ihnen zufrieden sein sagte: "Ich habe keinen Menschen gesehen, der großzügiger oder edler als Allâhs Gesandter  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  ist." Al-Istidhkâr von Ibn Abdulbarr.

Also, anbetend Dienender Allâhs, so war der Umgang deines Propheten mit der Freigebigkeit im Ramadân und er ist unser Vorbild; wie steht es jedoch mit dir?

As-Schâfi‘î  Allah   erbarme sich seiner  sagte: „Ich empfehle jedem, im Ramadân zusätzlich freigebig zu sein, weil man dadurch den Gesandten Allâhs  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  zum Vorbild nimmt, die Menschen dies mehr benötigen und viele durch das Fasten und das rituelle Gebet von ihrem Lebensunterhalt abgelenkt werden." Al-Hâwi fi Fiqhi As-Schâfi‘î.

Vergiss nicht, dass der Ramadân die günstigste Zeit für die Almosen Gebenden und eine gute Gelegenheit für die Freigebigen ist und das Fasten dich dazu bewegt, Hungrige zu speisen, Bedürftigen zu geben und Arme zu beschenken!

Ibn Radschab sagt in seinem Werk Latâifu Al-Ma‘arif: „In der Zunahme der Freigebigkeit des Propheten  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  im Ramadân sind mehrere Vorteile enthalten, dazu gehört unter Anderem Folgendes:

- Die Würde dieser Zeit und die Vervielfachung der Belohnung für gute Taten in ihr. Von At-Tirmidhî wurde nach einer Aussage von Anas berichtet, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Die besten Almosen sind die, die im Ramadân gegeben werden.“ Von At-Tirmidhî überliefert und von Al-Albânî in dessen Werk Sahîhu wa Da’îfu Al-Dschâmi’i As-Saghîr" als schwach bezeichnet.

- Damit wird den Fastenden und Allâhs Gedenkenden bei deren Gehorsam gegenüber Allâh geholfen, wodurch derjenige, der ihnen hilft, die gleiche Belohnung wie sie erlangt.

- Mit Fasten und Almosengeben zusammen hat man Anspruch auf das Paradies, und zwar gemäß einem von Abdullâh ibn Amr  möge Allah mit ihnen zufrieden sein überlieferten Hadîth, dass der Prophet  möge Allah ihn in Ehren halten und ihm Wohlergehen schenken  sagte: „Im Paradies gibt es Zimmer, deren hinteren Teile von vorne und deren vorderen Teile von hinten gesehen werden können.“ Da fragte Abû Mûsâ Al-Asch‘arî: „O Gesandter Allâhs, für wen sind sie denn?“ Er antwortete: „Für denjenigen, der Gutes redet, Arme speist, oft fastet und nachts betet, wenn die Anderen schlafen.“ Von Ahmad in dessen Hadîth-Sammlung Al-Musnad überliefert. Schu‘aib Al-Arna‘ût sagte: Akzeptabel wegen anderer Hadîthe, aber dies ist eine schwache Überliefererkette.

All diese guten Taten findet man im Ramadân, in dem der Gläubige fastet, in der Nacht betet, Almosen gibt und Gutes redet, weil dem Fastenden im Ramadân das unnütze und unzüchtige Reden verboten ist.

 




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