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Zu wissen Allah
  
  

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Creation date 2008-01-27 02:27:25
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stufen der kampfvorschriften

der islam ist eine religion, deren innere kraft an den erhabenen lehren und der überzeugenden wahrheit liegt. daher kommt es nicht in frage, den anderen zu zwingen, an den islam zu glauben oder ihn zu akzeptieren.

“es gibt keinen zwang im glauben. der richtige weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen. wer nun an die götzen nicht glaubt, an allah aber glaubt, der hat gewiss den sichersten halt ergriffen, bei dem es kein zerreißen gibt. und allah ist allhörend, allwissend”(2:256)

jedoch stellen die sitten, traditionen und besonders auch die persönliche gesinnung ein hindernis auf dem weg zur annahme des glaubens und das verlassen des unrechten.

oft führt die arroganz einiger mächtigen dazu, dass menschen wegen ihres glaubens unterdrückt und gefoltert werden. sogar menschen, die kein interesse daran haben, werden in den kampf hereingezogen.

da gott uns die daawa[1] vorgeschrieben hat, hat er uns auch wege und mittel gegeben, uns gegen unrecht und unterdrückung zu wehren.

 

daher wurde der kampf im islam in vier stufen geteilt:

die erste stufe: das kampfverbot

das verbot dauerte die ganze mekkanische phase, und zwar 13 jahre. diese phase bezeichnete sich mit der schwäche der muslimen, die ungerechtigkeit gegenüber sie und deren verfolgung und einengung.

während dieser zeit pflegten die sahaba[2] den propheten (salla-l-lahu 'alaihi wa sallam[3]) zu fragen, ihnen den kampf gegen unrecht zu erlauben. muhammad (salla-l-lahu 'alaihi wa sallam) verbot ihnen den kampf und befahl sie, geduldig zu sein und ihre spirituelle erziehung, die erforderlich zu beginn der daawa (einladung zum islam) war, weiterzuführen.

dies zeigt der folgende hadith, der von chabbab ibn al-aratt, einer der ersten muslime, der auch diese phase der verfolgung erlebte und darunter litt, überliefert wurde:

"wir klagten (unsere notlage) beim gesandten allahs, allahs segen und friede auf ihm, als er seinen kopf auf ein zum kopfkissen zusammengerollten übergewand im schatten der ka'ba legte. wir sagten zu ihm: »solltest du nicht um hilfe (bei allah) für uns bitten? solltest du nicht ein bittgebet sprechen? « er sagte: »wahrlich, für den (gläubigen) menschen in früheren generationen vor euch, wurde ein loch in die erde ausgeschaufelt, und er wurde in dieses hineingesteckt. daraufhin holte man die säge, setzte sie über seinen kopf, und er wurde damit entzwei gesägt. dies hätte ihn niemals dazu gebracht, sich von seinem glauben abzuwenden. es gab auch menschen, die mit eisenkämmen so gekämmt wurden, daß ihre knochen und sehnen unter dem fleisch hindurch abgekratzt wurden. dies hätte sie niemals dazu gebracht, sich von ihrem glauben abzuwenden. bei allah, diese sache (mit dem islam) wird eines tages vollbracht werden, bis der reiter das gebiet von san'a' (im jemen) nach hadramaut durchreist und dabei keine furcht hat, außer vor allah oder vor dem wolf wegen seiner schafe. ihr aber habt es nur eilig!«" (bu). [sun:4207].”

trotzt der verfolgung muhammads (salla-l-lahu 'alaihi wa sallam) und des unrechtes, das ihm (salla-l-lahu 'alaihi wa sallam) und seinen gefährten widerfuhr, erlaubte gott weder ihm (salla-l-lahu 'alaihi wa sallam) noch seinen gefährten den kampf, diente es auch der verteidigung.

die zweite phase:die erlaubnis zu kämpfen

diese phase begann nach der hidschra[4] , damit sich die muslime gegen das ihnen widerfahrene unrecht wehren konnten. es war nun auch wegen der größeren anzahl und ausrüstung möglich.  

[sprich:” die erlaubnis, (sich zu verteidigen,) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen unrecht geschah - und allah hat wahrlich die macht, ihnen zu helfen “](22:39)

immerhin zielten die glaubensverweigerer unter quraisch das abschaffen dieser religion an, so schreibt dr. mahdi rizkallah ahmed:

“als gott muhammad (salla-l-lahu 'alaihi wa sallam) und den gläubigen den kampf gestattete, bewaffneten sie sich, um sich gegen quraisch und die anderen feinde zu wehren. nun wollte quraisch den muslimen zeigen, dass sie macht innerhalb von medina besaßen, daher waren die muslime entschlossen, ihrerseits ihre stärke zu beweisen und quraisch politisch und wirtschaftlich zu boykottieren, gerade auch ihre längst verweigerten rechte zurück zu erobern.” der grund für diese erlaubnis gerade in dieser phase könnte auch darin liegen, den heuchlern, die den islam in medina feindschaft hegten, stärke zu zeigen.

der leiter dieser heuchelei war abdullah ibn ubay, der nach mehr macht und ruhm strebte; dies aber nicht erreichte. zu dieser zeit fand ghazwat badr[5] und ghazwat uhud[6] statt, die anderen feldzüge folgten.

 

die dritte stufe: befehl gegen diejenigen zu kämpfen, die sie bekämpfen 

diese phase begann mit der offenbarung dieses verses:

[”und kämpft auf dem weg allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht. wahrlich, allah liebt nicht diejenigen, die übertreten.”] [2:190]

diese phase begann nach badr und uhud.

 

die vierte stufe:

begann mit der offenbarung des folgenden verses: [“die anzahl der monate bei allah ist ja zwölf monate in der schrift allahs, am tag, als er die himmel und die erde geschaffen hat. davon sind vier heilig, dies ist die rechte religion, also tut euch selbst in ihnen kein unrecht an und kämpft mit den mitgöttergebenden gänzlich, wie sie mit euch gänzlich kämpfen; und wißt, dass allah mit den gottesfürchtigen ist.”](9:36).[7]

die anzahl der muslime nahm zu dieser zeit rasch an größe zu und viele könige und herrscher, die gegen die befreiung der völker von unrecht und gegen die freie religionswahl waren, war dies ein dorn im auge.

an dieser stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass jede phase ihre eigenen gegebenheiten hatte und dass keine phase die andere abgelöst hat.

dabei zu berücksichtigen sind stärke bzw. schwäche, stellung des feindes angesichts frieden und krieg und ob es um leute der schrift oder götzendiener handelte

der berühmte arabische dichter, mustafa al-sibai schreibt: „die geschichte des propheten(salla-l-lahu 'alaihi wa sallam) in seinen feldzügen ist der klarste beweis für das edle ziel. er führte nur verteidigungskämpfe, und zwar nachdem er (salla-l-lahu 'alaihi wa sallam) und seine gefährten lange verfolgt und aus ihrer heimat vertrieben worden waren. es ging bei badr und den darauf folgenden feldzügen um die freiheit ihres religiösen glaubens und um die freiheit und sicherheit in der arabischen halbinsel. die existenz, heimat und besitz der gläubigen wurden von anderen gefährdet. sie verwandelten den sand mekkas in einen boden für folter und verfolgung der gläubigen.“



[1]   einladung zum islam

[2]   die gefährten des propheten muhammads- friede und segen auf ihn

 [3] s salla-l-lahu 'alaihi wa sallam: allah segne ihn und schenke ihm heil. segensformel, die nach koranischer aufforderung (vgl. 33:56) bei der erwähnung des propheten muhammad gesprochen werden soll. nach islamischer  lehre wird dies vor allem regelmäßig bei der erwähnung des propheten getan.

 

[4]   auswanderung von mekka nach medina, damit beginnt auch die islamische zeitrechnung.

[5]   der feldzug von badr (ghazwat badr / غزوة بدر / ġazwatu badr) fand am 17. märz 624 (17. ramadan 2 ah) im hidschas im westen der arabischen halbinsel statt. es wird als ein schlüsselereignis in der frühgeschichte des islam betrachtet. sie stellt einen wendepunkt im kampf mohammeds gegen die quraisch, den herrschenden stamm in seiner heimatstadt mekka dar. badr ist eine der wenigen kämpfe, die im koran erwähnung finden.

[6]   der feldzug von uhud, oder  am berg uhud (arabisch: غَزوة أُحُد [ġazwa uud]) war ein angriff der quraisch mit unterstützung anderer stämme auf medina, der in der nähe von uhud, einem berg in der nähe von medina ausgetragen wurde. der kampf  fand im jahr 625, nach islamischer zeitrechnung im jahr 3, am samstag in der mitte des monats schauwal, statt.

[7] bedeutung: sind vier heilig: die monate dhul-qida (11.), dhul-hidscha (12.), muharram (1.) und radschab (7); gänzlich: in jedem monat

stufen der kampfvorschriften

der islam ist eine religion, deren innere kraft an den erhabenen lehren und der überzeugenden wahrheit liegt. daher kommt es nicht in frage, den anderen zu zwingen, an den islam zu glauben oder ihn zu akzeptieren.

“es gibt keinen zwang im glauben. der richtige weg ist nun klar erkennbar geworden gegenüber dem unrichtigen. wer nun an die götzen nicht glaubt, an allah aber glaubt, der hat gewiss den sichersten halt ergriffen, bei dem es kein zerreißen gibt. und allah ist allhörend, allwissend”(2:256)

jedoch stellen die sitten, traditionen und besonders auch die persönliche gesinnung ein hindernis auf dem weg zur annahme des glaubens und das verlassen des unrechten.

oft führt die arroganz einiger mächtigen dazu, dass menschen wegen ihres glaubens unterdrückt und gefoltert werden. sogar menschen, die kein interesse daran haben, werden in den kampf hereingezogen.

da gott uns die daawa[1] vorgeschrieben hat, hat er uns auch wege und mittel gegeben, uns gegen unrecht und unterdrückung zu wehren.

 

daher wurde der kampf im islam in vier stufen geteilt:

die erste stufe: das kampfverbot

das verbot dauerte die ganze mekkanische phase, und zwar 13 jahre. diese phase bezeichnete sich mit der schwäche der muslimen, die ungerechtigkeit gegenüber sie und deren verfolgung und einengung.

während dieser zeit pflegten die sahaba[2] den propheten (s[3]) zu fragen, ihnen den kampf gegen unrecht zu erlauben. muhammad (s) verbot ihnen den kampf und befahl sie, geduldig zu sein und ihre spirituelle erziehung, die erforderlich zu beginn der daawa (einladung zum islam) war, weiterzuführen.

dies zeigt der folgende hadith, der von chabbab ibn al-aratt, einer der ersten muslime, der auch diese phase der verfolgung erlebte und darunter litt, überliefert wurde:

"wir klagten (unsere notlage) beim gesandten allahs, allahs segen und friede auf ihm, als er seinen kopf auf ein zum kopfkissen zusammengerollten übergewand im schatten der ka'ba legte. wir sagten zu ihm: »solltest du nicht um hilfe (bei allah) für uns bitten? solltest du nicht ein bittgebet sprechen? « er sagte: »wahrlich, für den (gläubigen) menschen in früheren generationen vor euch, wurde ein loch in die erde ausgeschaufelt, und er wurde in dieses hineingesteckt. daraufhin holte man die säge, setzte sie über seinen kopf, und er wurde damit entzwei gesägt. dies hätte ihn niemals dazu gebracht, sich von seinem glauben abzuwenden. es gab auch menschen, die mit eisenkämmen so gekämmt wurden, daß ihre knochen und sehnen unter dem fleisch hindurch abgekratzt wurden. dies hätte sie niemals dazu gebracht, sich von ihrem glauben abzuwenden. bei allah, diese sache (mit dem islam) wird eines tages vollbracht werden, bis der reiter das gebiet von san'a' (im jemen) nach hadramaut durchreist und dabei keine furcht hat, außer vor allah oder vor dem wolf wegen seiner schafe. ihr aber habt es nur eilig!«" (bu). [sun:4207].”

trotzt der verfolgung muhammads (s) und des unrechtes, das ihm (s) und seinen gefährten widerfuhr, erlaubte gott weder ihm (s) noch seinen gefährten den kampf, diente es auch der verteidigung.

die zweite phase:die erlaubnis zu kämpfen

diese phase begann nach der hidschra[4] , damit sich die muslime gegen das ihnen widerfahrene unrecht wehren konnten. es war nun auch wegen der größeren anzahl und ausrüstung möglich.  

[sprich:” die erlaubnis, (sich zu verteidigen,) ist denen gegeben, die bekämpft werden, weil ihnen unrecht geschah - und allah hat wahrlich die macht, ihnen zu helfen “](22:39)

immerhin zielten die glaubensverweigerer unter quraisch das abschaffen dieser religion an, so schreibt dr. mahdi rizkallah ahmed:

“als gott muhammad (s) und den gläubigen den kampf gestattete, bewaffneten sie sich, um sich gegen quraisch und die anderen feinde zu wehren. nun wollte quraisch den muslimen zeigen, dass sie macht innerhalb von medina besaßen, daher waren die muslime entschlossen, ihrerseits ihre stärke zu beweisen und quraisch politisch und wirtschaftlich zu boykottieren, gerade auch ihre längst verweigerten rechte zurück zu erobern.” der grund für diese erlaubnis gerade in dieser phase könnte auch darin liegen, den heuchlern, die den islam in medina feindschaft hegten, stärke zu zeigen.

der leiter dieser heuchelei war abdullah ibn ubay, der nach mehr macht und ruhm strebte; dies aber nicht erreichte. zu dieser zeit fand ghazwat badr[5] und ghazwat uhud[6] statt, die anderen feldzüge folgten.

 

die dritte stufe: befehl gegen diejenigen zu kämpfen, die sie bekämpfen 

diese phase begann mit der offenbarung dieses verses:

[”und kämpft auf dem weg allahs gegen diejenigen, die gegen euch kämpfen, doch übertretet nicht. wahrlich, allah liebt nicht diejenigen, die übertreten.”] [2:190]

diese phase begann nach badr und uhud.

 

die vierte stufe:

begann mit der offenbarung des folgenden verses: [“die anzahl der monate bei allah ist ja zwölf monate in der schrift allahs, am tag, als er die himmel und die erde geschaffen hat. davon sind vier heilig, dies ist die rechte religion, also tut euch selbst in ihnen kein unrecht an und kämpft mit den mitgöttergebenden gänzlich, wie sie mit euch gänzlich kämpfen; und wißt, dass allah mit den gottesfürchtigen ist.”](9:36).[7]

die anzahl der muslime nahm zu dieser zeit rasch an größe zu und viele könige und herrscher, die gegen die befreiung der völker von unrecht und gegen die freie religionswahl waren, war dies ein dorn im auge.

an dieser stelle ist es wichtig zu erwähnen, dass jede phase ihre eigenen gegebenheiten hatte und dass keine phase die andere abgelöst hat.

dabei zu berücksichtigen sind stärke bzw. schwäche, stellung des feindes angesichts frieden und krieg und ob es um leute der schrift oder götzendiener handelte

der berühmte arabische dichter, mustafa al-sibai schreibt: „die geschichte des propheten(s) in seinen feldzügen ist der klarste beweis für das edle ziel. er führte nur verteidigungskämpfe, und zwar nachdem er (s) und seine gefährten lange verfolgt und aus ihrer heimat vertrieben worden waren. es ging bei badr und den darauf folgenden feldzügen um die freiheit ihres religiösen glaubens und um die freiheit und sicherheit in der arabischen halbinsel. die existenz, heimat und besitz der gläubigen wurden von anderen gefährdet. sie verwandelten den sand mekkas in einen boden für folter und verfolgung der gläubigen.“



[1]   einladung zum islam

[2]   die gefährten des propheten muhammads- friede und segen auf ihn

 [3]  salla-l-lahu 'alaihi wa sallam: allah segne ihn und schenke ihm heil. segensformel, die nach koranischer aufforderung (vgl. 33:56) bei der erwähnung des propheten muhammad gesprochen werden soll. nach islamischer  lehre wird dies vor allem regelmäßig bei der erwähnung des propheten getan.

 

[4]   auswanderung von mekka nach medina, damit beginnt auch die islamische zeitrechnung.

[5]   der feldzug von badr (ghazwat badr / غزوة بدر / ġazwatu badr) fand am 17. märz 624 (17. ramadan 2 ah) im hidschas im westen der arabischen halbinsel statt. es wird als ein schlüsselereignis in der frühgeschichte des islam betrachtet. sie stellt einen wendepunkt im kampf mohammeds gegen die quraisch, den herrschenden stamm in seiner heimatstadt mekka dar. badr ist eine der wenigen kämpfe, die im koran erwähnung finden.

[6]   der feldzug von uhud, oder  am berg uhud (arabisch: غَزوة أُحُد [ġazwa uud]) war ein angriff der quraisch mit unterstützung anderer stämme auf medina, der in der nähe von uhud, einem berg in der nähe von medina ausgetragen wurde. der kampf  fand im jahr 625, nach islamischer zeitrechnung im jahr 3, am samstag in der mitte des monats schauwal, statt.








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