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Die Sunan des Tašahhud

166 2020/04/12
	Die Sunan des Tašahhud

a) Es ist Sunnah, den linken Fuß flach auf dem Boden zu halten und darauf zu sitzen, während man den rechten Fuß aufrichtet.

Diese Art des Sitzens sollte befolgt werden, nachdem man die zweite Rak’ah beendet hat, unabhängig davon, ob es sich um ein Gebet mit zwei, drei oder vier Rak’ah handelt.

Abū Humayd As-Sāʿidiyy, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, erzählte in einem Ṣaḥīḥ Ḥadīṯ:

„… Als der Prophet zwischen den beiden Niederwerfungen saß, saß er auf seinem linken Fuß und stellte seinen rechten Fuß aufrecht.“

(Al-Buḫāriyy, Nr. 828).

Ferner sagte ʿĀ’išah, Allāhs Wohlgefallen auf ihr:

„Er, Allāhs Segen und Frieden auf ihm, pflegte nach jeweils zwei Rak’ah die Taḥiyyah zu sagen, und er saß auf seinem linken Fuß und stellte seinen rechten Fuß aufrecht.“

(Muslim, Nr. 498).

Was den letzten Tašahhud am Ende der rituellen Gebete mit drei oder vier Rak’ah betrifft, so wird dies später erläutert.

b) Es ist Sunnah, die Position der Hände während des Tašahhud zu variieren.

Die Platzierung der Hände während des Tašahhud hat zwei verschiedene Formen:

Erste Form: Das Platzieren der beiden Hände auf den Oberschenkeln.

Zweite Form: Die beiden Hände auf die Knie legen. Dabei die linke Hand ausstrecken und direkt auf das linke Knie legen, während die rechte Hand mit dem Zeigefinger zeigt, wie später noch erläutert wird. Was jedoch die linke Hand angeht, so bleibt sie stets flach, ohne mit dem Zeigefinger zu zeigen.

Ibn ʿUmar, Allāhs Wohlgefallen auf ihnen beiden, berichtet:

„Wenn der Gesandte Allāhs, Allāhs Segen und Frieden auf ihm, im rituellen Gebet saß, legte er seine rechte Handfläche auf seinen rechten Oberschenkel, schloss seine Finger (d. h. er ballte seine Hand zu einer Faust), während er mit seinem Zeigefinger zeigte. Seine linke Handfläche legte er auf seinen linken Oberschenkel.“

(Muslim, Nr. 580). In einer anderen Überlieferung steht: „Er, Allāhs Segen und Frieden auf ihm, hat seine linke Handfläche auf sein linkes Knie gelegt.“ (Muslim, Nr. 579).

c) Es ist Sunnah, die Position der Finger während des Tašahhud, zu variieren.

Die Platzierung der Finger während des Tašahhud hat zwei verschiedene Formen:

Erste Form: Die Finger der rechten Hand werden geschlossen, die Hand wird zu einer Faust geballt und der Zeigefinger zeigt (nach vorne). Die Finger der linken Hand werden hingegen flach ausgestreckt.

Dies wird im bereits erwähnten Ḥadīṯ von Ibn ʿUmar,

Allāhs Wohlgefallen auf ihnen beiden, illustriert: „… schloss seine Finger, während er mit seinem Zeigefinger zeigte ...“

(Muslim, Nr. 580).

Zweite Form: Hierbei formt man mit der Hand die Zahl dreiundfünfzig. Dies geschieht, indem man den kleinen Finger und den Ringfinger eng zusammenschließt. Dabei berührt der Daumen den Mittelfinger, und sie bilden einen Kreis. Währenddessen zeigt der Zeigefinger (nach vorne). Die Finger der linken Hand werden hingegen flach ausgestreckt.

Di

es wird in einem anderen Ḥadīṯ von Ibn ʿUmar, Allāhs Wohlgefallen auf ihnen beiden, beschrieben:

„Wenn der Prophet, Allāhs Frieden und Segen auf ihm, beim Tašahhud saß, legte er seine linke Hand auf sein linkes Knie und seine rechte Hand auf sein rechtes Knie. Dabei formte er (die Zahl) dreiundfünfzig und zeigte mit dem Zeigefinger (nach vorne).“

(Muslim, Nr. 850).

d) Es ist Sunnah, dass man den Wortlaut des Tašahhud variiert.

Es ist empfohlen, verschiedene Formulierungen des Tašahhud von Zeit zu Zeit abwechselnd zu verwenden. Hierzu gehören:

d1)

التَّحِيَّاتُ لِلَّهِ , وَالصَّلَوَاتُ , وَالطَّيِّبَاتُ , السَّلَامُ عَلَيْكَ أَيُّهَا النَّبِيُّ وَرَحْمَةُ اللَّهِ وَبَرَكَاتُهُ , السَّلَامُ عَلَيْنَا وَعَلَى عِبَادِ اللَّهِ الصَّالِحِينَ , أَشْهَدُ أَنْ لَا إِلَهَ إِلَّا اللَّهُ , وَأَشْهَدُ أَنَّ مُحَمَّدًا عَبْدُهُ وَرَسُولُهُ "

»At-Taḥiyyātu li-llāhi wa-ṣ-Ṣalawātu wa-ṭ-Ṭayyibātu, as-Salāmu ʿalayka ayyuha-n-Nabiyyu wa raḥmatu-llāhi wa barakātuhu, as-Salāmu ʿalaynā wa ʿalā ʿibādi-llāhi-ṣ-Ṣāliḥīn, ašhadu al-lā ilāha ila-llāh, wa ašhadu anna Muḥammadan ʿabduhu wa rasūluh: Die Ehrerweisungen, die Gebete und alles Reine sind für Allāh. Der Friede sei auf dir, o Prophet, und die Barmherzigkeit Allāhs und Seine Segnungen. Der Friede sei auf uns und auf den rechtschaffenen Dienern Allāhs. Ich bezeuge, dass es außer Allāh keine Gottheit gibt, und ich bezeuge, dass Muḥammad Sein Diener und Gesandter ist.«

(Al-Buḫāriyy, Nr. 1202; Muslim, Nr. 402).

Überliefert von ʿAbdu-llāh Bin Masʿūd, Allāhs Wohlgefallen auf ihm.

d2)

التَّحِيَّاتُ الْمُبَارَكَاتُ , الصَّلَوَاتُ الطَّيِّبَاتُ لِلَّهِ , السَّلاَمُ عَلَيْكَ أَيُّهَا النَّبِيُّ ...

»At-Taḥiyyātu-l-Mubārakātu, aṣ-Ṣalawātu-ṭ-Ṭayyibātu li-llāhi, as-Salāmu ʿalayka ayyuha-n-Nabiyyu …:

Die gesegneten Ehrerweisungen und die aufrichtigen Gebete sind für Allāh. Der Friede sei auf dir, o Prophet …«

(Muslim, Nr. 403).

Überliefert von Ibn ʿAbbās, Allāhs Wohlgefallen auf ihnen beiden. Nur der Anfang wurde verändert. Anschließend vervollständigt man den Segensgruß wie in der vorherigen Formulierung.

d3)

التَّحِيَّاتُ الطَّيِّبَاتُ الصَّلَوَاتُ لله, السَّلاَمُ عَلَيْكَ أيُّهَا النَّبِيُّ ...

»At-Taḥiyyātu-ṭ-Ṭayyibātu-ṣ-Ṣalawātu li-llāhi, as-Salāmu ʿalayka ayyuha-n-Nabiyyu …:

Die aufrichtigen Ehrerweisungen und die Gebete sind für Allāh. Der Friede sei auf dir, o Prophet …«

(Muslim, Nr. 404).

Überliefert von Abū Mūsā Al-Ašʿarī, Allāhs Wohlgefallen auf ihm. Auch hier vervollständigt man Rest, wie im ersten Beipiel dargestellt.

e) Der Betende ist beim letzten Tašahhud eines aus drei oder vier Rak’ah bestehenden rituellen Gebets dazu angehalten, sein Körpergewicht auf den linken Schenkel zu verlagern.

Anders ausgedrückt, der Betende soll auf seiner linken Gesäßhälfte sitzen. Diese Art des Sitzens wurde in verschiedenen Formen überliefert, weshalb es empfohlen ist, diese abwechselnd zu verwenden. Hierzu zählen:

e1) Beim Sitzen das linke Bein auf der rechten Seite unter dem rechten Bein strecken, den rechten Fuß aufrichten und das Gesäß auf dem Boden ruhen lassen.

Diese Beschreibung wurde von Al-Buḫāriyy verzeichnet und von Abū Humayd As-Sāʿidiyy, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, überliefert. (Al-Buḫāriyy, Nr. 828).

e2) Beim Sitzen beide Beine nach rechts ausstrecken und das Gesäß auf dem Boden ruhen lassen.

Diese Beschreibung wurde von Abū Dāwūd, Ibn Hibbān und Al-Bayhaqiyy verzeichnet und von Abū Humayd As-Sāʿidiyy, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, überliefert. Al-Albānī, möge Allāh mit ihm barmherzig sein, befand diese Überlieferung für authentisch. (Abū Dawūd, Nr. 731; Ibn Hibbān, Nr. 1867; Al-Bayhaqiyy, 1/128).

Es ist jedoch anzumerken, dass diese Sitzhaltungen nach der überwiegenden Meinung nicht für jeden einzelnen Tašahhud zutreffen, sondern nur für den letzten Tašahhud in Gebeten, die aus drei oder vier Rak’ah bestehen, nicht aber in Gebeten, die aus zwei Rak’ah bestehen.

f) Den Wortlaut der Segenswünsche für den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Frieden auf ihm, im Tašahhud variieren.

Der Wortlaut der Segenswünsche für den Propheten Muḥammad, Allāhs Segen und Frieden auf ihm, wurde unterschiedlich überliefert, und es entspricht der Sunnah, die verschiedenen Formulierungen abwechselnd zu verwenden. Hierzu gehören:

f1)

اللَّهُمَّ صَلِّ عَلَى مُحَمَّدٍ , وَعَلَى آلِ مُحَمَّدٍ ,كَمَا صَلَّيْتَ عَلَى إِبْرَاهِيمَ , وَعَلَى آلِ إِبْرَاهِيمَ إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ , اللَّهُمَّ بَارِكْ عَلَى مُحَمَّدٍ , وَعَلَى آلِ مُحَمَّدٍ ,كَمَا بَارَكْتَ عَلَى إِبْرَاهِيمَ ,وَعَلَى آلِ إِبْرَاهِيمَ إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ

»Allāhumma ṣalli ʿalā Muḥammad, wa ʿalā Āli Muḥammad, kamā ṣallayta ʿalā Ibrāhīm waʿalā Āli Ibrāhīm. Innaka ḥamīdun mağīd. Allāhumma bārik ʿalā Muḥammad wa ʿalā Āli Muḥammad, kamā bārakta ʿalā Ibrāhīm wa ʿalā Āli Ibrāhīm. Innaka ḥamīdun mağīd: O Allāh, lobe Muḥammad und die Familie Muḥammads, wie Du Ibrāhīm und die Familie Ibrāhīms gelobt hast. Wahrlich, Du bist des Preises würdig, der Ruhmreiche. O Allāh, segne Muḥammad und die Familie Muḥammads, wie Du Ibrāhīm und die Familie Ibrāhīms gesegnet hast. Wahrlich, Du bist des Preises würdig, der Ruhmreiche.«

(Al-Buḫāriyy, Nr. 3370).

f2)

اللَّهُمَّ صَلِّ عَلَى مُحَمَّدٍ وَعَلَى آلِ مُحَمَّد كَمَا صَلَّيْتَ عَلَى آلِ إِبْرَاهِيمَ , وَبَارِكْ عَلَى مُحَمَّدٍ وَعَلَى آلِ مُحَمَّدٍ كَمَا بَارَكْتَ عَلَى آلِ إِبْرَاهِيمَ , فِي الْعَالَمِينَ , إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ

»Allāhumma ṣalli ʿalā Muḥammad, wa ʿalā Āli Muḥammad, kamā ṣallayta ʿalā Āli Ibrāhīm, wa bārik ʿalā Muḥammad wa ʿalā Āli Muḥammad, kamā bārakta ʿalā Āli Ibrāhīm – fī-l-ʿĀlamīn. Innaka ḥamīdun mağīd.: O Allāh, lobe Muḥammad und die Familie Muḥammads, wie Du Ibrāhīm und die Familie Ibrāhīms gelobt hast, und segne Muḥammad und die Familie Muḥammads, wie Du Ibrāhīm und die Familie Ibrāhīms gesegnet hast – in allen Welten. Wahrlich Du bist des Preises würdig, der Ruhmreiche.«

(Muslim, Nr. 405).

f3)

اللَّهُمَّ صَلِّ عَلى مُحَمَّدٍ وَعَلَى أَزْوَاجِهِ وَذُرِّيَّتِهِ ,كَمَا صَلَّيْتَ عَلَى آلِ إِبْرَاهِيمَ , وَبَارِكْ عَلَى مُحَمَّدٍ وَعَلَى أَزْوَاجِهِ وَذُرِّيَّتِهِ, كَمَا بَارَكْتَ عَلَى آلِ إِبْرَاهِيمَ , إِنَّكَ حَمِيدٌ مَجِيدٌ

»Allāhumma ṣalli ʿalā Muḥammadin wa ʿalā Azwāğihi wa Ḏurriyatihi, kamā ṣallayta ʿalā Ālī Ibrāhīm. Wa bārik ʿalā Muḥammadin wa ʿalā Azwāğihi wa Ḏurriyatihi, kamā bārakta ʿalā Āli Ibrāhīm. Innaka ḥamidun mağīd: O Allāh, lobe Muḥammad, seine Frauen und seine Nachkommenschaft, wie Du die Familie Ibrāhīms gelobt hast, und segne Muḥammad, seine Frauen und seine Nachkommenschaft, wie Du die Familie Ibrāhīms gesegnet hast. Wahrlich, Du bist des Preises würdig, der Ruhmreihe.«

(Al-Buḫāriyy, Nr. 3369; Muslim, Nr. 407).

g) Es ist Sunnah, die Zuflucht bei Allāh vor vier Dingen suchen, bevor man den Taslīm spricht.

Dies ist die Meinung der meisten Gelehrten unter Berufung auf den Ḥadīṯ von Abū Hurayrah, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, in dem der Prophet, Allāhs Segen und Frieden auf ihm, sagte:

إِذَا فَرَغَ أَحَدُكُمْ مِنَ التَّشَهِّدِ الآخِرِ, فَلْيَتَعَوَّذْ بِاللّهِ مِنْ أَرْبَعٍ: مِنْ عَذَابِ جَهَنَّمَ , وَمِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ, وَمِنْ فِتْنَةِ الْمَحْيَا وَالْمَمَاتِ, وَمِنْ شَرِّ الْمَسِيحِ الدَّجَّالِ

„Wenn jemand von euch den letzten Tašahhud beendet hat, soll er bei Allāh Zuflucht suchen vor vier Dingen: vor der Strafe der Hölle, vor der Strafe des Grabes, vor den Versuchungen des Lebens und des Todes und vor dem Übel des Al-Masīḥ-Ad-Dağğāl (dt. falscher Messias).“

(Al-Buḫāriyy, Nr. 832; Muslim, Nr. 588).

Außerdem gibt es noch andere Bittgebete in der Sunnah, und es ist empfohlen, dass der Betende diese von Zeit zu Zeit abwechselnd vor dem Taslīm spricht. Hierzu gehören:

g1)

اللَّهُمَّ إنِّي أَعُوذُ بِكَ من المأْثَمِ والمغْرَم

»Allāhumma innī aʿūḏu bika mina-l-Maˈṯami wa-l-Muġram: O Allāh, ich suche bei Dir Zuflucht vor der Sünde und der Schuld.«

(Muslim, Nr. 589).

g2)

اللَّهُمَّ إنِّي أَسْأَلُكَ الجَنَّةَ وَأَعَوْذَ بِكَ مِنَ النَّارِ

»Allāhumma innī asˈaluka-l-Ğannata wa aʿūḏu bika mina-n-Nār: O Allāh, ich bitte Dich um das Paradies und suche bei Dir Zuflucht vor dem Höllenfeuer.«

(Abū Dāwūd, Nr. 792). Al-Albāniyy befand diese Überlieferung für Ṣaḥīḥ. (Ṣaḥīḥū Abī Dawūd, 3/377).

g3)

اللَّهُمَّ إِنِّي ظَلَمْتُ نَفْسِي ظُلْمًا كَثِيرًا وَلَا يَغْفِرُ الذُّنُوبَ إِلَّا أَنْتَ , فَاغْفِرْ لِي مَغْفِرَةً مِنْ عِنْدِكَ وَارْحَمْنِي , إِنَّك أَنْتَ الْغَفُورُ الرَّحِيمُ

»Allāhumma innī ẓalamtu nafsī ẓulman kaṯīran wa lā yaġfiru-ḏ-Ḏunūba ila Ant. Faġfir lī maġfiratan min ʿindika wa-rḥamnī. Innaka Anta-l-Ġafūru-r-Raḥīm:

O Allāh, ich habe mir selbst viel Unrecht zugefügt und niemand vergibt Sünden außer Dir, so vergib mir mit Deiner Vergebung und erbarme Dich meiner. Wahrlich, Du bist der Allvergebende der Allerbarmer.«

(Al-Buḫāriyy, Nr. 6326; Muslim, Nr. 2705).

g4)

اللَّهُمَّ أَعِنِّي عَلَى ذِكْرِكَ , وَشُكْرِكَ , وَحُسْنِ عِبَادَتِكَ

»Allāhumma aʿinī ʿalā ḏikrika wa šukrika wa ḥusni ʿibādatik:

O Allāh, hilf mir Dir zu gedenken, Dir zu danken und Dir auf die beste Art zu dienen.«

(Aḥmad, Nr. 22119; Abū Dāwūd, Nr. 1522; An-Nasāʾī, Nr. 1304). Al-Albāniyy befand diese Überlieferung für Ṣaḥīḥ. (Ṣaḥīḥū-l-Ğāmiʿ, 2/132).

g5)

اللَّهُمَّ إِنِّي أَعُوذُ بِكَ مِنْ الْبُخْلِ , وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ الْجُبْنِ , وَأَعُوذُ بِكَ أَنْ أُرَدَّ إِلَى أَرْذَلِ الْعُمُرِ, وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ فِتْنَةِ الدُّنْيَا , وَأَعُوذُ بِكَ مِنْ عَذَابِ الْقَبْرِ

»Allāhumma innī aʿūḏu bika mina-l-Buḥli wa aʿūḏu bika mina-l-Ğubni wa aʿūḏu bika an uradda ilā aḏali-l-ʿUmuri, wa aʿūḏu bika min Fitnati-d-Dunyā, wa aʿūḏu bika min ʿaḏābi-l-Qabr:

O Allāh, ich suche Zuflucht bei Dir vor dem Geiz, und ich suche Zuflucht bei Dir vor der Feigheit, und ich suche Zuflucht bei Dir vor der Greisenhaftigkeit, und ich suche Zuflucht bei Dir vor den Versuchungen des diesseitigen Lebens, und ich nehme Zuflucht bei Dir vor der Pein im Grab.«

(Al-Buḫāriyy, Nr. 6370).

g6)

اللَّهُمَّ حَاسِبْنِي حِسَابًا يَسِيرًا

»Allāhumma ḥāsibnī ḥisāban yasīrā:

O Allāh, erleichtere meine Abrechnung (am Tage des Jüngsten Gerichts).«

(Aḥmad, Nr. 24215). Al-Albāniyy befand diese Überlieferung für Ṣaḥīḥ.

(Taḥqīqu Muškāti-l-Maṣābīḥ, 3/1544). Danach macht man den Taslīm, indem man den Kopf nach rechts und dann nach links wendet. Dies entspricht der Sunnah. Es ist auch Sunnah, dass man dabei übertreibt, wie es der Prophet, Allāhs Segen und Frieden auf ihm, zu tun pflegte, bis die Menschen hinter ihm das Weiße seiner Wangen sehen konnten.

Saʿd Bin Abī Waqqāṣ, Allāhs Wohlgefallen auf ihm, berichtet:

„Ich sah den Gesandten Allāhs, Allāhs Segen und Frieden auf ihm, wie er den Taslīm auf seine rechte und linke Seite machte, bis ich das Weiße seiner Wangen sehen konnte.“

(Muslim, Nr. 582).

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