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Zu wissen Allah
  
  

   

 

die achte lüge: die verführung des propheten (s)([i]) zu dem, wer ihm folgt, mit geld.

 

boutros behauptet, das ziel sei wirtschaftlich-politisch. es sei die gründung eines königtums. der prophet (s) habe die gefolgsleute geworben durch ihre verführung mit geld und herrschaft, indem er ihnen das besitzen von den schätzen vom persischen kisra und römischen kaiser prophezeie.

 

bevor ich die lüge und die verschleierung der wahrheit darin verdeutliche, möchte ich einen hinweis machen: es ist im grunde genommen bei christen und muslimen bekannt, dass der hinweis des prophetentums die prophezeiung ist. der prophet (s) prophezeite die einnahme von persien und ostrom, und prophezeite auch die verbreitung von sicherheit nach der unsicherheit in der arabischen halbinsel in demselben hadith([ii]), den zakareya boutros als hinweis auf das gegenteil führt. der ganze hadith, wie er bei al-buchari steht, lautet: 'udayy ibn hatem berichtete: (während ich bei dem propheten (s) war, kam zu ihm ein mann und klagte sich über die armut. ein anderer kam, und klagte sich über den straßenraub. er sagte: "o 'udayy! hast du (die stadt) hiera gesehen?" ich sagte: "ich habe sie nicht gesehen, aber ich habe von ihr gehört." er sagte: "wenn du älter wirst, siehst du die reisende aus hiera nach mekka zum pilgern kommen, indem sie nichts außer allah (t) fürchtet." ich sagte zu mir: "wo sind denn die frevler von taaye', die die länder verderben?" der prophet sagte weiter: "und wenn du älter wirst, werden die schätze von kisra eingenommen werden." ich sagte: " kisra ibn hormuz?" er sagte: " kisra ibn hormuz." er sagte weiter: "und wenn du älter wirst, siehst du den mann seine hand voll von gold oder silber herausziehen, und bittet, dass man es nimmt, aber niemand nimmt das an. und jeder von euch wird zu allah (t)([iii]) sprechen, an dem tag, wo er allah (t) trifft, und es kein vermittler gibt. allah (t) sagt: "habe ich dir denn keinen gesandten geschickt, der dir die botschaft vermittelt?" so sagt man: "doch." dann sagt allah (t): "habe ich dir nicht geld gegeben und gnaden verliehen?" so sagt man: "doch". so erblickt man rechts und findet nichts außer dem feuer, und erblickt links und findet nichts außer dem feuer. 'udayy sagte: ich hörte den propheten (s) sagen: "schützet euch vor dem feuer, sei es durch das spenden einer halben dattel. wenn man das nicht findet, so durch ein gutes wort." 'udayy sagte: "ich sah die reisenden aus hiera nach mekka zum herumgehen um die kaaba kommen, indem sie nichts außer allah (t) fürchten. und ich war unter denen, die die schätze von kisra ibn hormuz eingenommen haben. und wenn ihr älter werdet, so seht ihr, was der prophet (s) sagte, in sachen des mannes, der seine hand voll von gold oder silber herauszieht.)

 

 

so beinhaltet der hadith prophezeiungen oder frohe botschaften, wie man es nennt. die frage hier ist: wer teilte das dem propheten (s) mit? der allwissende hat ihm das mitgeteilt, der ihn für alle welten als verkünder der frohen botschaft und warner entsandte.

 

 

die geschichte, die den hadith umfasste, verbannt die aussagen von boutros, dass der prophet (s) ein könig war oder um ein königtum über araber und nichtaraber bat. hören sie bitte die aussagen von 'udayy zu, während er die geschichte seiner annahme des islam erzählt: (ich ging aus, bis ich zu dem propheten (s) in medina kam. so kam ich zu ihm hinein, während er in seiner moschee saß. ich begrüßte ihn, so sagte er: "o 'udayy! hast du heira gesehen?" … so stand der prophet (s) auf, und machte sich mit mir auf den weg nach seinem hause. unterwegs begegnete ihm eine alte schwache frau und stoppte ihn. er unterhielt sich lange mit ihr, während sie ihm ihre bitte erklärte. ich sagte zu mir: "bei gott! er ist kein könig." dann ging der prophet (s) mit mir fort. und sobald wir in sein haus eintraten, nahm er ein aus haut und mit fasern gefüttertes kopfkissen, reichte es mir über und sagte: "setz dich darauf!" er ('udayy) sagte weiter: ich sagte: "(nicht ich) sondern du sollst dich darauf setzen." er sagte: "(nicht ich) sondern du." ich setzte mich darauf und der prophet (s) setzte sich auf dem boden. ich sagte: "er kann doch kein könig sein!" dann sagte er (s): "o 'udayy! warst du nicht ein ungläubiger?" ich sagte: "doch." er sagte: "nimmst du nicht das beuteviertel in deinem volk?" ich sagte: "doch." er sagte: "wahrlich, das ist dir in deiner religion nicht zugelassen." ich sagte: "bei gott! das ist recht." ich wusste nun, dass er ein gesandte gottes ist, der weiß, was (die leute) nicht wissen....)

 

 

 

'udayy war der führer seines volkes. er war unter leuten, die den propheten (s) am meisten hassten, wie zakareya boutros heute. das ist die geschichte seines übertritts zum islam, die klar stellt, dass der prophet (s) kein könig war. der prophet (s) ging auf den straßen allein, und hielt an für eine alte frau, um mit ihr über ihr klage zu sprechen. er setzte sich auf den boden hin und bewohnte ein zimmer, das nichts wertvolles an möbel hatte. 'udayy als augenzeuge, und als ein der araberherren sagte: dieses verhalten darf nicht von einem könig sein. in der geschichte gibt es wohl viele hinweise auf das prophetentum, wie ich es schon gesagt habe.

 

 

dann führt zakareya boutros diese geschichte, um darauf hinzuweisen, dass der prophet (s) ein könig war oder nach einem königreich strebte. was für eine lüge!

 

 

der islam bietet nicht das diesseits als antrieb an, um die religion anzunehmen. nimmer wurde das weder von dem propheten (s) gesagt, noch befindet sich das in der scharia([iv]). lassen sie mich bitte die rede ein bisschen einfacher machen, damit ihnen die sache deutlich wird.

 

 

al-ansar([v]) versprachen dem propheten (s) in der zweiten huldigung von al-aqaba mit zuhören und hingabe unter allen umständen, und mit ausgeben im not und wohlstand, dass sie das gebieten, was recht ist, und dass sie das unrecht verbieten, und dass sie das recht um allahs wohlgefallen sagen, indem sie keinen vorwurf eines tadlers befürchten. und dass sie den propheten (s) beistehen, wenn er zu ihnen kommt und ihn wie ihre familien zu schützen.

als sie ihn (den propheten (s)) nach dem entgelt gefragt hatten, indem sie sagten: "was bekommen wir denn, wenn wir das tun?"

wie beantwortet er ihre frage?

(er sagte): "das paradies."

 

 

wahrlich war der prophet (s) ganz sicher, dass allah (t) die sache der religion vervollständigen wird, bis ein reisender nichts außer allah (t) und dann den wolf über seine ziege fürchtet. er war auch sicher, dass persien erobert wird. trotzdem wollte der prophet (s) nicht, dass die huldigung gegen etwas, was mit dem diesseits zu tun hat, abgeschlossen wird, sondern er wollte, dass sich die seelen zu dem wenden, was bei allah (t) ist.

 

 

in mekka, wo sich die schwäche, die verworfenheit, die geringe zahl und der ausrüstungsmangel befanden, und während sich die araber miteinander über den unglauben einigten, und ihre ohren dem recht nicht zuhören ließen, und auf den irrtum bestanden, sowie die leute fehlzuleiten, und gelder auszugeben, damit das wort allahs (t) nicht das höchste wird, beschäftigte sich der aufruf zum islam am häufigsten mit dem jenseits, dem wahren leben nach dem tod, im grab, dann am jüngsten tag, sowie dem paradies und der hölle, so dass es ein deutliches merkmal der mekkanischen suren([vi]) ist.

 

 

der anfang des aufrufs zum islam bestand darauf, die herzen weich zu machen durch das, was bei gott ist, damit man ihn um seine barmherzigkeit bittet, seine strafe befürchtet und sich die belohnung wünscht. so wird das diesseits insgesamt eine brücke zum jenseits. niemals wurde gesagt: "nehmen sie den islam an, um die schätze von kisra und kaiser zu bekommen!", sondern: [....er ist für euch nur ein warner vor einer bevorstehenden strengen strafe.] (34:46)

 

dem propheten (s) sagt allah (t) im koran: [und ob wir dir einige dinge zeigen, die wir ihnen angedroht haben, oder (ob wir) dich sterben lassen: zu uns werden sie dann heimkehren; hernach ist allah zeuge all dessen, was sie tun.] (10:46)        [und ob wir dich einen teil von dem sehen lassen, was wir ihnen androhen, oder ob wir dich sterben lassen - dir obliegt nur die verkündigung und uns die abrechnung.] (13:40)

 

 

auf diese weise richteten sich die seelen auf. sie machten ihre letzten bemühungen in sachen des diesseits, um zu wünschen, was bei allah (t) ist. so war ihr stand, wie gott sagt: [...du siehst sie sich (im gebet) beugen, niederwerfen (und) allahs huld und wohlgefallen erstreben...] (48:29) das ist eine beschreibung von dem äußeren [...beugen, niederwerfen...] und die beschreibung von dem inneren ist: [...allahs huld und wohlgefallen erstreben...] der kontext gibt die bedeutung, dass es ihr festhaltender stand ist, und dass sie immer so gesehen werden. der verfasser der koraninterpretation "adhilal" –allah (t) sei seiner seele gnädig- sagte: wer sich über die verse der rechte im koran gedanken macht findet, dass es im koranischen text immer darauf bestanden wird, ein bild des jenseits bei jedem befehl und jeder verneinung im kontext durch einen mittelbaren oder unmittelbaren ausdruck zu stellen. (durch hinweise, einbegriffene bedeutung, notwendigkeit oder entgegensetzende bedeutung usw.) als beispiel: allah (t) sagt im koran: [wehe denjenigen, die das maß verkürzen ۞ die, wenn sie sich von den leuten zumessen lassen, volles maß verlangen. ۞und dann jedoch, wenn sie es ihnen ausmessen oder auswägen, verkürzen sie es.۞ glauben diese nicht, dass sie auferweckt werden۞ an einem großen tag,۞ an dem die menschen vor dem herrn der welten stehen werden? ۞] (83:1-6) eindeutig! ich möchte die schönheit des koranischen textes durch meine worte nicht trüben!

 

 

überlegen sie mal! der befehl, dass man das maß beim kaufen und verkaufen nicht verkürzen darf wird mit dem treffen mit gott verknüpft!

ein weiteres beispiel: [...wandert also auf ihren wegen und genießt seine versorgung. und zu ihm führt die auferstehung.] (67:15) hier hat der text befohlen, dass man sich um lebensunterhalt bemühen muss; und hat uns daran erinnert, dass es wiederauferstehung geben wird, das stehen zwischen den händen allahs (t). jeder mensch wird rechenschaft ablegen für seinen erwerb: wie hast du dein geld verdient? und wie hast du es ausgegeben?

 

 

ein weiteres beispiel: lesen sie bitte die verse in der sure al baqara (die kuh), die die scheidungsumständen klären. sie finden, dass eins oder zwei von den schönen namen allahs (t) immer zum schluss vorkommen: [...dann ist allah wahrlich allhöِrend, allwissend.] (2:227), [...und wisset, dass allah über alles bescheid weiß.] (2:231), [...und allah ist wohl vertraut mit dem, was ihr tut.] (2:234), [...und wisset, dass allah wohl sieht, was ihr tut.] (2:233), [...wahrlich! allah sieht wohl, was ihr tut.] (2:110) und das gilt zweifellos als herbeischaffung der bedeutung von belohnung und strafe.

 

 

dies ist die methode des heiligen koran, um die scharia-fragen klarzustellen. der antrieb ist was allah (t) den frommen als belohnung und den glaubensverweigerern als strafe vorbereitete. und das ist es, wie die gefährten des propheten (s) und der prophet (s) selbst erzogen wurden.

es ist nimmer geschehen, dass der aufruf zum islam auf das diesseits als entgelt beruht. der prophet (s) war keinesfalls ein könig oder jemand, der um ein königtum bittet, sondern er war ein diener allahs (t), der ein zimmer aus lehm bewohnte, dessen dach aus palmblattrippen war, und so niedrig war, dass man es anfassen konnte, wenn man die arme ausstreckt. er (s) hat auf dem boden geschlafen, und mehrere tage sollten vergangen sein, während er nichts zum essen fand.

o, gesandter allahs! wie ich dich liebe

 



[i] - salla-l-lahu alaihi wa sallam: allah segne ihn und schenke ihm heil. segensformel, die nach koranischer aufforderung (vgl. 33:56) bei der erwähnung des propheten muhammad gesprochen werden soll. nach islamischer tradition wird dies vor allem regelmäßig bei der erwähnung des propheten getan.

[ii]  - hadith: bericht bezeichnung für die berichte, in denen die lebensweise des propheten (s) überliefert wurde.

[iii] - ta'ala: erhaben. wird der erwähnung allahs beigefügt: allah, der erhabene.

 

[iv]  - scharia : das islamische recht.

[v]  - al-ansar: die medinensischen anhänger des propheten muhammad (s), die ihn nach der auswanderung von mekka nach meddina im jahr n. chr. aufnahmen.  

[vi]  - es beutet: die koranischen suren, die mekka offenbart worden sind.




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