Die Bedeutung des Bekenntnisses, dass Muhammad Allahs Gesandter ist

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Wenn man das Bekenntnis ausspricht: „...und ich bezeuge, dass Muhammad sein Diener und Gesandter ist“, so bedeutet das:


- Den Glauben an seine Botschaft und daran, dass er der letzte und der beste Gesandte ist. Nach ihm gibt es keinen Gesandten oder Propheten mehr. Denn Allah  sagt:

(Muhammad ist nicht der Vater eines eurer Männer, sondern Allahs Gesandter und das Siegel der Propheten.  (Qur´an 33:40)


- Den Glauben an seine Unfehlbarkeit in dem, was er über Allah  berichtet. Denn Allah der Erhabene sagt:

(Beim Stern, wenn er fällt! Euer Gefährte (Muhammad) geht nicht irre und ist nicht einem Irrtum erlegen. Und Er redet nicht aus eigener Neigung. Es ist nichts anderes als eine Offenbarung, die offenbart wird.  (Qur´an 53:1-4)


   Was aber seine menschlichen Angelegenheiten anbetrifft, so hat er sich als Mensch darin bemüht, das Richtige zu treffen. Er sagte von sich selber diesbezüglich:

“Ich bin nichts anderes als Mensch. Und ihr kommt zu mir, damit ich zwischen euch richte. Es mag sein, dass einer von euch sprachgewandter ist und seine Argumente überzeugender darstellen kann als der andere, so dass ich ihm Recht auf Grund dessen geben könnte, was ich höre. Wem ich aber etwas vom Besitz seines Bruders auf diese Art gebe, der soll es nicht nehmen, denn somit schneide ich ihm ein Stück Feuer.”[1]


- Den Glauben daran, dass die Botschaft des Propheten Muhammad für Menschen und auch für Ğinn bis zum Jüngsten Tag gilt.

(Und Ich habe die Ğinn und die Menschen nur dazu erschaffen, dass sie Mir dienen.  (Qur´an 51:56).


(Sprich: Mir ist offenbart worden, dass eine Schar Ğinn zuhörte. Sie sagten: ‚Wir haben einen erstaunlichen Qur`an gehört, der zum rechten Wandel leitet. So haben wir an ihn geglaubt. Und wir werden unserem Herrn niemanden beigesellen.) (Qur´an 72:1-2).


   In Bezug auf die Menschen bedeutet das, dass Muhammad  der Gesandte Allahs für alle Menschen ist:

(Und Wir haben dich für die Menschen allesamt nur als Freudenboten und Warner gesandt. Aber die meisten Menschen wissen nicht Bescheid.)  (Qur´an 34:28)


- Den Gehorsam gegenüber dem Propheten in jeder Lebenslage zeigen und seinen Befehlen folgen:

(Und was der Gesandte euch zukommen lässt, das sollt ihr nehmen. Und was er euch verwehrt, davon sollt ihr euch fernhalten.) (Qur´an 59:7).            

- Befolgung der prophetischen Lebensweise, d.h. der Muslim muss möglichst nach Art und Weise der Religionspraxis leben. Da darf man nichts zur Religion hinzufügen, denn die Art des Gesandten beim Gottesdienst ist die vollkommenste:

(Sprich: Wenn ihr Allah liebt, dann folgt mir, so wird Allah euch lieben und euch eure Sünden vergeben. Und Allah ist voller Vergebung und Barmherzig.  (Qur´an 3:31).


   In einem Spruch betont der Gesandte Allahs diese Sache, indem er sagt:

„...Wer von euch länger lebt, wird viele Verschiedenheiten und Kontroverse sehen. So haltet euch an meine Vorgehensweise fest. Und seid vorsichtig vor den Neuerungen in der Religion, denn jede dieser Neuerungen führt zum Irren.“[2] 



[1] Buchari. Bd. 6. S. 2555. Hadith nr. 6566.

[2] Ibn Hibban. Bd. 1. S. 178. Hadith nr. 5.

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